Ich wünsche Ihnen mehr Papst
12.09.2019 Robert

Ich wünsche Ihnen mehr Papst!

Viel Spaß mit Teil 2 meiner satirischen Briefe über unsere Spitzenkandidaten.

Heute: Sebastian Kurz.

Lieber Sebastian Kurz!

Sie und Peter Pilz sind die einzigen Spitzenkandidaten, die von der letzten Nationalratswahl übriggeblieben sind: Schredderer und Grapscher haben anscheinend die größte Standfestigkeit! Doch der ehemalige Grüne ist JETZT ein derartiger politischer Schlappschwanz, dass ich ihm gar keinen Brief mehr schreibe.

Übers Wasser gehen können Sie allerdings auch nicht, Herr Kurz, und das ist mittlerweile hinlänglich bekannt: Sie versuchten zwar in die Fußstapfen ihres vermeintlichen Vorvorvorgängers Jesus Christus zu steigen, aber das mit der öffentlichen Segnung durch einen fanatischen Prediger in der Wiener Stadthalle war dann doch eher ein Fettnäpfchen, in das Sie hineinplumpsten. Die meisten Medien entzogen sich nämlich mit ihrer harschen Kritik an dieser skurrilen Szenerie der von Ihnen so gehuldigten Message Control genauso standfest wie Martin Luther den Anweisungen des Papstes – und exkommunizierten Sie öffentlich.

Apropos Heiliger Vater: Franziskus übergibt das Archiv mit bislang geheim gehaltenen Informationen über den höchst umstrittenen Pius XII nicht dem Reißwolf, sondern lässt es für die Historiker öffnen – also wenn der Vatikan schon eine modernere Politik als die Volkspartei verfolgt, dann schaut die neue ÖVP ziemlich alt aus.

Aber das ist ja wohl ganz in Ihrem Sinne als jüngster Altkanzler der österreichischen Geschichte, oder?

Mit besten Grüßen,
Ihr Robert Sommer

Schaut morgen wieder vorbei für Teil 3 meiner satirischen Briefe – dieses Mal an Norbert Hofer.

 

Titelbild: Quelle: sebastian-kurz.at

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